Gloggnitz
Gloggnitz die "heimliche" Hauptstadt des oberen Schwarzatales, gibt dem Reisenden reichlich Anlass zum Verweilen.
Lohnend ist der Blick auf das großartige Bergpanorama. Die Drei Otter, Sonnwendstein, Eichberg, Rax und Silbersberg umrahmen den Ort gleichsam wie eine Festungsmauer.
Zahlreiche Persönlichkeiten, die Zeitgeschichte geschrieben haben, stammen aus der kleinen Stadt, wie zB: Dr. Michael Hainisch (Bundespräsident 1920-1928), Dr. Karl Renner (1. Staatskanzler der Ersten Republik & Bundespräsident der Zweiten Republik).
Museen wie die Renner Villa, das Brot- & Mühlenmuseum, das Schlossmuseum und das Bergwerksmuseum in Enzenreith geben Einblick in vergangene Epochen - bieten aber auch laufend Ausstellungen moderneren Charakters.
Die Stadt selbst hat sich in den letzten Jahren zu der Einkaufsstadt im oberen Schwarzatal entwickelt.
Benediktinerkloster Schloss Gloggnitz
1094 erfolgte
die Erhebung des Benediktinerklosters Vornbach zur Abtei. Im Osten ermöglichte
die Schenkung von Gebieten im Raum Neunkirchen-Pitten-Gloggnitz an die
Benediktiner die Gründung eines Vornbacher Filialklosters in Gloggnitz.
Dieser 1803 profanierte Bau, heute als Schloss bezeichnet, ist ein dreigeschossiger Barockbau. Die Nordseite mit burgenmäßigemCharakter. Durch zwei Torhäuser (aus der Spätgotik), von denen besonders das zweite mit seinem zweijochigen Kreuzrippengewölbe interessant ist, gelangt man in den polygonen Hof (einst Leichenhof), in dessen Mitte die Kirche steht. An das 2. Torhaus schließt sich die 1,5 m dicke und 11,5 m hohe mittelalterliche (15., 16. Jh.) Ringmauer mit Rechtseckschießscharten an. Die frühgotische (14. Jh.) zweijochige, dem hl. Michael geweihte Abtkapelle hat zwei Zugänge. In ihrem unteren Teil war einst ein Beinhaus (Karner). Im kurzen Westflügel ist der Stiegenaufgang zu den Wohnräumen, wahrscheinlich früher Gästezimmer, und zur Empore der Abtkapelle.










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